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Coronavirus und CoVid 19 - auch Pastor*innen können zur Risikogruppe gehören

Gefährdungseinschätzung für Pastor*innen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

Grundsätzlich sind alle Pastor*innen, die nicht erkrankt sind, im Rahmen der jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen im Dienst


Ausgenommen vom Dienst in der Öffentlichkeit sind:
- Rückkehrer aus dem Ausland für 14 Tage nach Einreise in die Bundes-republik.
- Personen in häuslicher Isolation.
Diese Personen nehmen ihren Dienst unter den Bedingungen des „Homeoffice“ in Abstimmung mit der jeweiligen Dienstaufsicht wahr.


Pastor*innen, die einer der im Folgenden genannten Risikogruppe angehören, können bei Bedarf - in der Regel nach Vorlage einer betriebsärztlichen Bescheinigung des BAD (finden Sie hier die für Sie zuständige Niederlassung des BAD  oder eines ärztlichen Attests - ihren Dienst so einrichten, dass der direkte Personenkontakt zusätzlich über das allgemein geltende Abstandsgebot hinaus vermieden wird. Diese zeitlich befristete Einschränkung in der Ausgestaltung des Dienstes erfolgt im Einvernehmen mit der Dienstaufsicht und in Abstimmung mit dem jeweiligen Leitungsgremium. Dabei ist darauf zu achten, dass jegliche Andeutung auf eine der Maßnahme zu Grunde liegende gesundheitliche Einschränkung der Betroffenen schon aus Datenschutzgründen und zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte zu unterbleiben hat.
Ersatzweise können andere Aufgaben übertragen werden. Diese vorübergehende Einschränkung in der Ausgestaltung des Dienstes ist in mindestens monatlichen Abständen zu überprüfen.

Zu den Risikogruppen gehören:
- Pastor*innen mit folgenden Vorerkrankungen:
o Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung, Herz- klappenfehler, Bluthochdruck)
o Erkrankungen oder chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD), der Leber, der Nieren oder  Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
o Krebserkrankungen
o Geschwächtes Immunsystem (entsprechende Erkrankung oder Medi-kamenteneinnahme)
- Pastor*innen über 60 Jahre

Herr Christoph Langhorst (christoph.langhorst@bad-gmbh.de), Betriebsarzt bei der
BAD GmbH und koordinierender Betriebsarzt der Landeskirche, steht nach Auskunft
von Herrn Roland Schulz (Roland.Schulz@lka.nordkirche.de), dem Landeskirchlichen
Koordinator für Arbeits- und Gesundheitsschutz, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Selbstverständlich beraten auch wir, die Mitglieder Ihrer PV und auch der Vertrauensmann  der schwerbehinderten Pastor*innen, Sie gerne und vertraulich.

Auch haben Sie das Recht auf eine Wunschvorsorgeuntersuchung mit Beratung zum Thema Infektionsschutz beim Betriebsärztlichen Dienst BAD.

Scheuen Sie sich nicht, einen - telefonischen - Beratungstermin bei der für Sie zuständigen Dienstelle des BAD  zu vereinbaren (Anmeldeformular). Sollten Sie zu einer der Risikogruppen gehören, bescheinigen Ihnen die Ärzt*innen des BAD dies für die Dienstherrin verbindlich, ohne Ihre Diagnosen und Vorerkrankungen zu benennen.

Sie können Ihrer dienstaufsichtsführenden Person auch ein Attest Ihrer behandelnden Ärztin / Ihres behandelnden Arztes vorlegen. Dieses wird i.d.R. jedoch die festgestellten Diagnosen auflisten.

Beim Risikofaktor Alter (über 60 Jahre), genügt ein Hinweis auf das in Ihrer Personalakte vermerkte Geburtsdatum.

In jedem Fall ist die für Sie dienstaufsichtsführende Person verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung für Ihren Dienst zu erstellen (s. das Schreiben an die dienstaufsichtsführenden Personen der Nordkirche) und Ihren Dienst  bei Bedarf so einzurichten, dass der direkte Personenkontakt zusätzlich über das allgemein geltende Abstandsgebebot hinaus vermieden wird.